Primaveraland: Kirchenaustritte gehen zurück – aber nicht überall

KAHLGRUND. Auch im vergangenen Jahr haben wieder Tausende Menschen in der Region der katholischen Kirche den Rücken gekehrt. Nach dem Höchststand der Austritte im Jahr 2022 sinken die Zahlen jedoch weiter, wie die Bistümer Würzburg, Mainz und Fulda mitteilten.
Rückgang in vielen Regionen – aber nicht überall
Die Austrittswelle ebbt ab, selbst im Pastoralraum Kahlgrund, wo der Streit zwischen Pfarrer Hufgard und dem Mömbriser Diakon Glaser 2023 zu außergewöhnlich vielen Kirchenaustritten führte. Auch im Bistum Mainz sind die Zahlen rückläufig, nachdem sie nach dem Missbrauchsfall Röper in Eppertshausen stark angestiegen waren.
Da die Zahl der Katholiken insgesamt abnimmt, werden Pfarreien, beispielsweise zwischen Babenhausen und Dieburg, nun zu einem „Mega-Pastoralen Raum“ zusammengelegt. Im Main-Kinzig-Kreis ist ebenfalls ein Rückgang der Kirchenaustritte zu verzeichnen. Anders sieht es im Bistum Fulda aus – hier schrumpft die Gemeinde weiter.